Cicero
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Politik muss weder eintönig noch langweilig sein. Der Beweis dafür liefert jeden Monat Cicero, das Magazin für politische Kultur.
Cicero, Politik als Leckerbissen
Schon das Titelblatt unterscheidet sich von ähnlichen Magazinen. Das Cover ist jeweils einem Schwerpunktthema des Magazins gewidmet und als Kunstwerk durch namhafte internationale KünstlerInnen gestaltet. Oft sind PolitikerInnen abgebildet. Angeführt von Barack Obama, der es seit Erscheinen des Magazins viermal auf die Titelseite gebracht hat, folgt Kanzlerin Angela Merkel, die dreimal an vorderster Front brillierte. Die wohl exotischste "Persönlichkeit", war im Juni 2007 Knut der Eisbär.
Beim Weiterblättern fühlt man sich in einen Theatersaal mit großer Bühne versetzt. Das Layout ist ansprechend, die Bilder - oft in schwarz-weiß - sind professionell und stehen in einem guten Verhältnis zum Text. Die Rubrik "Weltbühne" bringt Ihnen außenpolitische Themen näher, die meist von renommierten internationalen Autoren verfasst sind. Treffende Karikaturen lockern das Ganze ideal auf.
Das "Cicero Portfolio" bietet Ihnen eine kurze Lesepause. Eindrückliche Bilder handeln ein Schwerpunktthema ab ohne viele Worte zu machen, die Bilder sprechen für sich.
Nach dieser erholsamen Pause betritt unter der Rubrik "Berliner Republik" die Innenpolitik die Bühne. Eine Mischung von brennenden aktuellen Themen wird geboten. Oft eine schwere Kost, jedoch von den Cicero-Autoren mundgerecht und gut verständlich aufbereitet.
Cicero und das Kapital
Der letzte Akt "Kapital" im großen Saal ist der Wirtschaft gewidmet. Größen aus Wirtschaft und Politik nehmen Stellung zu nationalen und internationalen Themen. Oft geschieht dies in Form von Interviews, was Sie als Cicero-Leser das betreffende Thema ganz nah und aus erster Hand miterleben lässt.
Nachdem die großen, weltbewegenden Themen abgehandelt sind, werden Sie als Leser zum Schluss in den intimen "Salon" geführt, wo Ihnen eine bunte Palette an kulturellen Leckerbissen geboten wird. Auch diese Rubrik wird durch großzügiges Fotomaterial, nun meistens in Farbe, aufgelockert. Sogar etwas Klatsch, jedoch auf hohem Niveau, ist hier erlaubt.
Cicero lesen hat im Gegensatz zum Theaterbesuch den Vorteil, dass Sie selbst bestimmen können, wann wo und wie oft Sie das kulturpolitische Spektakel genießen möchten. Und das jeden Monat aufs Neue.
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